Ich fand die graue Welt, in sich selbst lauschenden Lärm, die nie erfüllende Leere, reflektierende Schatten in Schatten in Schatten, unberührende Kreise in Kreise in Kreise… Spiegelbilder meines Selbst.

Ich begann zu finden, ohne zu finden…

Über Berge ging ich nackt, tastend nach deinem Licht,
Folgte der Sonne blind, erblickend dein‘ Anlitz,
Durchdrang die Nebel tastend, hörend deinem Ruf,
Lauschte den Gesang der Nachtigalle, mich erinnernd an deiner Stimme,
Lief über samtige Gräser, fühlend deine Haut an meine,
Küsste Schmetterlingsflügel, spürend deine Lippen auf die meine,
Atmete die Luft dieser Welt, schmeckend dein‘ Duft in mir…

DU warst der Dünger auf meinem Weg, welche mich hochhebte als ich fiel.
Du warst die unsichtbare Kraft, die mich tröstete als ich mich in meinem Schmerz verlor.
Du warst die Liebe, die mich ernährte, als ich es selbst nicht konnte.

ICH begann die Reise zu Dir, begegnete DICH in Mir – und fand das UNS in der Leere des EINEN.

Ich fand mich, als ich mich verliess…
Ich fand die Liebe, als ich sie losliess…
Ich fand dich, – viel mehr als das Du und Ich.

Io e Te per Sempre.